UNSER URSPRUNG
Wo alles beginnt.
Gutes Brot beginnt für uns nicht erst in der Backstube – es beginnt auf unseren eigenen Feldern. Für ausgewählte Backwaren bauen wir unser Getreide selbst an: Roggen, Weizen, Emmer und den Urdinkel Oberkulmer Rotkorn. Diese beinahe vergessene Sorte wurde schon von Hildegard von Bingen als Heilmittel geschätzt und überzeugt bis heute mit ihrem ursprünglichen Geschmack und wertvollen Inhaltsstoffen – unverkreuzt und genau so, wie sie schon vor Jahrhunderten wuchs. Statt auf maximale Erträge setzen wir bewusst auf Qualität, Vielfalt und einen respektvollen Umgang mit der Natur.
Aus Korn wird Mehl.
Nicht jedes Korn nimmt denselben Weg, aber jedes bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient. Was wir selbst ernten, lassen wir bei der Wiesneth Mühle reinigen und mahlen es dann in unserer eigenen Mühle zu Mehl. Den Großteil unseres Mehls beziehen wir von der Wiesneth Mühle – seit vielen Jahren. Dort geht es nie nur um Mahlgrade und Liefermengen. Man spricht über Ernten, über Qualität, über das, was ein wirklich gutes Brot am Ende ausmacht. Aus dieser Zusammenarbeit ist über die Jahre eine echte Freundschaft geworden.
Wo Handwerk zu Hause ist.
Jede Nacht bringt in unserer Backstube einen neuen Ofentag. Mit viel Erfahrung, hochwertigen Zutaten und der Zeit, die ein guter Teig braucht – bei unseren Baguettes mehr als 24 Stunden Teigführung. Denn genau in dieser Ruhe entwickelt sich das, was gutes Brot ausmacht: mehr Geschmack, eine lange Frischhaltung und eine natürliche Bekömmlichkeit. Ein besonderes Herzstück ist unser täglich frisch gebackenes Holzofenbrot, das im Holzofen seine kräftige Kruste und seinen unverwechselbaren Charakter erhält.
Aus dem Wald direkt in die Backstube.
Nachhaltigkeit bedeutet für uns, täglich schon an den morgigen Tag zu denken. Deshalb investieren wir in moderne Technologien, die unsere Mitarbeitenden entlasten und gleichzeitig Ressourcen schonen. Ein wichtiger Baustein ist unsere Hackschnitzelheizung, mit der wir die gesamten Backöfen befeuern, sodass wir zur CO2-Neutralität unseren Beitrag leisten. Das Holz dafür wird bewusst regional bezogen – von Landwirten und Waldbesitzern im Umkreis von maximal 10 Kilometern. So decken wir unseren gesamten Holzbedarf von rund 3.000 Kubikmetern im Jahr.
Weil uns unsere Zukunft am Herzen liegt.
Gut ein Drittel unseres Stroms gewinnen wir aus eigener Kraft: über unsere eigene Photovoltaik-Anlage. Ein weiterer Baustein für uns auf dem Weg zur CO2-Neutralität. In der Brennkammer unserer Hackschnitzelanlage herrschen über 800 Grad. Diese Hitze bringt unser Thermoöl auf 280 Grad – die Temperatur, die unserem Brot seinen Charakter gibt.